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Vater werden: Hilfe, sie ist schwanger!

Deine Freundin ist schwanger und eine ganze Welle an Emotionen hat dich überrollt? Keine Sorge, das ist für viele werdende Väter so. Das wichtigste ist es, mit deiner Partnerin zu sprechen und offen mit den neuen Sorgen umzugehen. Denn auch für sie verändert sich vieles. Gemeinsam könnt ihr euch an die neue Situation gewöhnen und herausfinden, wie ihr mit den Veränderungen umgehen könnt. Dadurch bleibt mehr Zeit für die schöne Seite der Schwangerschaft: die Vorfreude auf euer Baby.

Du möchtest deiner Partnerin eine Freude machen? Bei Momallie findest du einen online Schwangerschafts- und Geburtsvorbereitungskurs, der euch durch alle Schwangerschaftswochen und die Geburt begleitet. Auch für dich sind viele wertvolle Infos enthalten!

„Ich werde Papa“: Gemischte Gefühle

„Du wirst Papa!“. Diese Nachricht ruft in Männern häufig gemischte Reaktionen hervor. Einerseits ist da die Freude – das erste eigene Kind wächst in der Partnerin heran. Andererseits kommen schnell Sorgen dazu. Besonders oft stellt sich dabei die Frage, ob man sich das Baby finanziell leisten kann.

Gespräche mit deiner Partnerin können hier hilfreich sein. Schließlich macht sie sich wahrscheinlich ähnliche Gedanken. Zudem ist Emotionalität in der Schwangerschaft keine seltene Begleiterscheinung. Zusammen könnt ihr über eure Gefühle sprechen und für die Zukunft planen. Bereits ein Finanzplan kann eine ungeheure Erleichterung darstellen.

Schreibt auf, was für Kosten euch erwarten und welche staatlichen Hilfen es gibt. Die Übersicht wird euch dabei helfen, die Mehrkosten besser einzuschätzen. Dadurch wisst ihr genau, was auf euch zukommt und könnt euch schon darauf einstellen. Gemeinsam werdet ihr sicher eine Lösung finden.

Angst, Vater zu werden? Eine ganz normale Reaktion

Die Angst vor der Vaterschaft mag zunächst überwältigend sein. Aber sie ist vollkommen normal. Schließlich ändert sich für dich so einiges. Du hast vielleicht das Gefühl, deine Freiheit zu verlieren oder weißt noch nicht, ob eure Partnerschaft unter dem Leben mit Baby leiden wird. Auch damit bist du nicht allein. Es kann hilfreich sein, sich mit anderen werdenden Vätern oder auch deinem eigenen Vater auszutauschen.

Versuche, deine Gefühle nicht zu leugnen. Selbst, wenn du am Anfang keine Freude verspürst, ist das noch kein Grund, besorgt zu sein. Denn auf der einen Seite bietet ein Kind eine ganze Reihe an neuen Erfahrungen und Vaterfreuden. Auf der anderen Seite musst du zunächst damit abschließen, dass sich dein Leben verändern wird. Fällt dir diese Anpassung sehr schwer, dann kann es dir helfen, dich an einen Therapeuten zu wenden.

Sprich jedoch vor allem mit deiner Partnerin über eure neuen Herausforderungen. Für sie ist es sicherlich eine ähnliche Erfahrung. Sie könnte ebenfalls Angst davor haben, in Zukunft nur noch als Mama gesehen zu werden oder keine Zeit mehr für sich zu haben. Doch so schwierig es in der ersten Zeit als Papa sein kann: Eure ruhigen Momente werden wiederkommen. Ihr werdet immer noch Zeit für euch und eure Hobbys haben. Und euer Baby wird euch eine ganze Menge an wunderschönen Momenten und Lachen schenken.

Zeige deiner Partnerin, dass du dich mit ihr freust – auch, wenn es gerade noch etwas viel ist. In unserem Ratgeber-Artikel Glückwünsche zur Schwangerschaft findest du tolle Anregungen, deine Freude mitzuteilen!

Werdender Vater – das kommt auf dich zu

Das erste Mal Vater zu werden ist eine ganz besondere Erfahrung. Doch nicht nur bei deiner Partnerin verändert sich so einiges. Wie festgestellt wurde, ändert sich auch bei Männern während der Schwangerschaft der Hormonhaushalt. Beim sogenannten Couvade Syndrom treten ähnliche Symptome auf wie bei der Schwangeren selbst. Wundere dich also nicht über Heißhunger oder Übelkeit am Morgen.

Sex während der Schwangerschaft ist übrigens in den meisten Fällen problemlos möglich. Bei einigen Frauen steigert sich sogar die Libido. Nur nach der Geburt – während des Wochenbetts – solltet ihr auf Geburtsverletzungen achten. Zudem braucht deine Partnerin wahrscheinlich eine Weile, um die Geburt zu verarbeiten. Redet miteinander und geht offen mit euren Wünschen um.

Die Frau in der Schwangerschaft unterstützen

Deine Partnerin unterstützen kannst du am besten, indem du den Weg mit ihr gemeinsam gehst. Gehe mit in den Geburtsvorbereitungskurs und sei bei wichtigen Untersuchungen dabei. Dies hat auch den Vorteil, dass du alle wichtigen Ereignisse direkt miterlebst. So kannst du zum Beispiel beim ersten Ultraschallbild mit dabei sein und dein Baby zum ersten Mal sehen.

Hilfe in der Schwangerschaft kannst du aber auch im Haushalt oder beim Organisatorischen bieten. Dabei könnt ihr wichtige Anträge oder das tägliche Kochen fair untereinander aufteilen. Wenn du noch nach etwas praktischeren Aufgaben suchst: Falls ihr ein Babyzimmer möchtet, dann kannst du dich beim Renovieren voll austoben. In unserem Ratgeber findest du außerdem praktische Tipps, wie du als Mann in der Schwangerschaft unterstützen kannst.

Alles in allem: keine Panik. Gerade ist zwar alles neu und anders, aber auch an diese Situation wirst du dich gewöhnen. Euer Baby wird dir eine ganze Reihe an wundervollen Erfahrungen und Vaterfreuden bescheren – herzlichen Glückwunsch!

Geschrieben von

Julia
Julia
Hebamme

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