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Magermilch Schwangerschaft – darum ist sie so beliebt

Schwangere dürfen Magermilch auch weiterhin trinken. Sie enthält zwar nicht so viele Nährstoffe wie Vollmilch, ist aber in der Schwangerschaft sehr beliebt. Wieso sich viele für Magermilch entscheiden und was in der Schwangerschaft zu beachten ist, wenn man sie trinken möchte, erfährst du in unserem Artikel.

Ist entrahmte Milch für Schwangere gesund?

Magermilch ist keineswegs ungesund. Obwohl einige Nährstoffe nach der Entrahmung verloren gehen, enthält die entrahmte Milch weiterhin viele essenzielle Spurenelemente und Vitamine. Der Körper wird durch nur 100 Milliliter der entrahmten Milch mit einer großzügigen Portion Calcium und Phosphor versorgt. In kleineren Mengen sind in ihr auch Magnesium, Eisen und Kalium enthalten.

Es sind lediglich die fettlöslichen Vitamine, die sich durch den Prozess der Entrahmung verringern. Da diese Vitamine wichtige Funktionen im Körper unterstützen und auch für die Entwicklung des ungeborenen Kindes wichtig sind, solltest du sie durch andere gesunde Lebensmittel zu dir nehmen.

Wasserlösliche Vitamine aus dem B-Komplex sind weiterhin in Magermilch enthalten. Das wertvolle Vitamin-Duo, bestehend aus Vitamin B6 und B12, hilft dir bei einer der lästigsten Schwangerschaftsbeschwerden – der Müdigkeit.

Ein Glas der entrahmten Milch enthält ungefähr 9,8 Gramm Zucker. Da Schwangere auf den Zuckerkonsum achten müssen, sollte man es mit dem Getränk also nicht übertreiben.

Ist Magermilch pasteurisiert? – Lebensmittelinfektionen in der Schwangerschaft

Viele achten, wenn sie durch den Supermarkt spazieren, nicht unbedingt darauf, ob Produkte aus pasteurisierter Milch in ihrem Einkaufskorb landen. Eine Lebensmittelinfektion wie Listeriose stellt jedoch für Risikogruppen eine Gefahr dar. Als Schwangere zählst du auch dazu. Das Risiko, an einer Infektion mit Listerien zu erkranken, ist jedoch gut vermeidbar.

Magermilch wird vor der Entrahmung erhitzt, wobei gefährliche Keime abgetötet werden. Bei erhitzten oder pasteurisierten Milchprodukten musst du dich nicht vor einer möglichen Listeriose fürchten.

Wenn du dir jedoch unsicher bist, ob die Milchprodukte, die du für den Verzehr eingeplant hast, Rohmilchprodukte sind, kannst du immer auf die Verpackung schauen. Solche Produkte müssen dementsprechend gekennzeichnet sein.

Wichtiger Hinweis: Rohmilch sollte man vor dem Trinken immer zuerst abkochen. Gefährliche Keime werden schon ab 72 °C abgetötet. Dabei muss die Milch für ungefähr 30 bis 45 Sekunden erhitzt werden. Wir empfehlen dir jedoch, Rohmilchprodukte komplett aus deiner Ernährung zu streichen.

Niedriger Fettgehalt in Magermilch – gut für den empfindlichen Magen

Es wird vermutet, dass Milch die Beschwerden bei Sodbrennen lindern kann. Dabei achten viele leider nicht auf den Fettgehalt. So kann Vollmilch die Beschwerden sogar noch begünstigen. Ob Magermilch bei Sodbrennen hilft, kann nicht mit Sicherheit gesagt werden.

Sie sollte aber, im Gegensatz zu Vollmilch, kein Sodbrennen verursachen und bei leichteren Refluxbeschwerden Linderung verschaffen.

Tipp: In unserem Ratgeber findest du außerdem hilfreiche Hinweise zur Ernährung in der Stillzeit.

Zusammenfassung: Ist Magermilch auch während der Schwangerschaft erlaubt?

Ein klares Ja. Die entrahmte Milch darfst du auch in der Schwangerschaft gerne weiterhin trinken. Das Getränk ist keineswegs ungesund und enthält viele lebenswichtige Nährstoffe. Wegen des Zuckergehaltes solltest du sie aber nur in Maßen genießen. Da sie pasteurisiert ist, droht dir keine Lebensmittelinfektion. Denk immer daran: Eine ausgewogene Ernährung ist die Basis für eine gesunde Entwicklung deines Babys.

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Geschrieben von

Julia
Julia
Hebamme

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