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Trockenfrüchte Schwangerschaft – das solltest du beachten

Trockenfrüchte für Schwangere? In der Regel ist das kein Problem. Was du beim Verzehr jedoch beachten solltest und welche Inhaltsstoffe die Nascherei hat, erfährst du in unserem Ratgeber.

Unser Momallie Komplettpaket ist deine Begleitung für eine sorgenfreie Schwangerschaft, Geburt, Wochenbettzeit und Rückbildung. Darüber hinaus begleiten wir dich durch das erste Jahr mit Baby – und beantworten die wichtigsten Fragen.

Sind Trockenfrüchte in der Schwangerschaft erlaubt?

Trockenfrüchte darfst du als Schwangere gerne genießen. Du solltest dabei jedoch beachten, dass du nicht zu viele davon isst. Ein Übermaß an Trockenobst kann zu Durchfall führen – außerdem enthält es einen hohen Anteil an Zucker. Als leckere Ergänzung für zwischendurch sind Rosinen und ähnliches jedoch gut geeignet. Greife dabei am besten zu den ungeschwefelten Varianten. Es ist nicht vollständig geklärt, ob geschwefelte Trockenfrüchte während der Schwangerschaft schädlich sein könnten.

Inhaltsstoffe und Vitamine von Trockenfrüchten

Trockenobst enthält jede Menge Vitamine, Mineralstoffe und wertvolle Spurenelemente. Es ist damit eine gute Ergänzung auf dem Speiseplan von Schwangeren. So ist es zum Beispiel Träger von wichtigen B-Vitaminen und enthält Phosphor, Magnesium und Kalium. Auch Eisen ist – zumindest in Rosinen und getrockneter Aprikose – in beachtlichen Mengen enthalten.

Ein Nachteil ist jedoch, dass beim Dörren eine Reihe an Inhaltsstoffen verlorengeht. Vor allem Folat und Vitamin C sind bei Trockenfrüchten kaum noch enthalten. Beide Inhaltsstoffe sind für Schwangere jedoch sehr wichtig. Du solltest daher darauf achten, genügend frisches Obst zu essen. Vitamin C wird unter anderem benötigt, um das in Aprikosen und Rosinen enthaltene Eisen aufzunehmen.

Ein weiteres Plus: Trockenobst enthält wertvolle Ballaststoffe. Diese können die Verdauung anregen und damit bei typischen Schwangerschaftsbeschwerden unterstützen.

Kalorien: 100 g Trockenfrüchte enthalten zwischen 240 und 380 kcal. Die genauen Angaben richten sich nach der Obstsorte.

Vorteile von Trockenobst in der Schwangerschaft

Verstopfung ist für viele Schwangere eine lästige Beschwerde. Mit Trockenobst kannst du dieser auf natürliche Weise entgegenwirken. Einfach einige Trockenfrüchte essen – dann sollte es dir bald wieder besser gehen. Auch bei Übelkeit sollen die kleinen Früchtchen helfen. Achte nur auf die passende Dosierung: Zu viel des Guten und du könntest bald an Durchfall leiden.

Trockenfrüchte in der Schwangerschaft: Risiken

Einige Früchte enthalten hohe Mengen an Fruchtzucker. In Trockenobst ist diese Menge zwar nicht vermehrt, jedoch ist das Obst kleiner als die frische Variante. Du spürst dadurch erst verspätet ein Sättigungsgefühl und isst daher möglicherweise mehr als du solltest. Neben einer erhöhten Kalorienaufnahme erhöhst du damit auch das Risiko für eine Schwangerschaftsdiabetes.

Generell ist es gut, den Konsum von Trockenfrüchten in einem gesunden Rahmen zu halten. Es kann sonst schnell zu Verdauungsproblemen kommen. Denn das Trockenobst hilft zwar gegen Verstopfung, ist aber in höheren Mengen abführend und blähend. Denke zudem daran, die Verpackung nicht zu lange geöffnet stehen zu lassen, da sich sonst Krankheitserreger leichter vermehren können.

Ob geschwefelte Trockenfrüchte in der Schwangerschaft schädlich sind, konnte noch nicht umfassend geklärt werden. Um auf Nummer sicher zu gehen, solltest du also nach Möglichkeit eher ungeschwefeltes Trockenobst essen.

Typische Varianten an Trockenobst findest du in unserem Ratgeber für Schwangere:

Trockenobst richtig lagern – so bleiben die Früchte lange haltbar

Durch den hohen Zuckergehalt sind Trockenfrüchte üblicherweise lange haltbar. Das genaue Haltbarkeitsdatum kannst du der Verpackung entnehmen. Am besten ist es, wenn du die Früchte kühl und trocken lagerst. Sie sollten außerdem möglichst wenig Licht ausgesetzt sein. Eine kühle Vorratskammer eignet sich hierzu sehr gut. Damit das Trockenobst keine Feuchtigkeit abbekommt, kannst du es zum Beispiel in ein verschließbares Glas oder eine Brotdose umfüllen.

Good to know: Das Schwefeln von Trockenobst dient der Haltbarkeit und soll vor Ungeziefer schützen.

Zusammenfassung – Trockenfrüchte, ja oder nein?

Gegen Trockenobst für Schwangere ist erst einmal nichts einzuwenden. Du kannst dich bei dem Leckerbissen also gerne bedienen und zum Beispiel deinem Müsli ein paar Rosinen hinzufügen. Du solltest jedoch nicht zu viele Trockenfrüchte konsumieren, da sie viel Zucker enthalten und zu Durchfall führen können. Greife außerdem lieber zu den ungeschwefelten Varianten und lasse die Verpackung nicht offen stehen, damit sich keine Keime sammeln. Darüber hinaus enthält Trockenobst jedoch wertvolle Vitamine und kann zuverlässig gegen Verstopfung helfen. Fazit: Trockenobst ist eine gute Ergänzung für zwischendurch. Du solltest jedoch nach Möglichkeit häufiger zu frischem Obst greifen.

Geschrieben von

Jasmin
Jasmin
Hebamme

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